Die Protagonisten des im Rahmen des Festivals Ultraschall im Radialsystem V am 28. Januar 2011 präsentierten Programms sind die beiden Pianisten der musikFabrik, Benjamin Kobler und Ulrich Löffler.
Allen vier vorgestellten Arbeiten gemeinsam ist ein besonderes Interesse an den Übergängen — an Absencen, schwankenden Momenten, an Methoden der Wahrnehmungsveränderung von Zeit und Tempo. Alle vier Werke differieren aber sowohl in der Schwerpunktsetzung bei der Behandlung des Themas, in Nuancen der Besetzung als auch in der kompositorischen Herangehensweise. Ein feines Flechtwerk von Beziehungen durchzieht das Programm ebenso wie es von deutlichen Kontrasten gegliedert wird.
Im Eröffnungstück des Abends, Michael Beils DOPPEL, werden die avanciertesten technischen Möglichkeiten unserer Tage (als einziges des Abends auch Video) für ein aufregendes Vexierspiel mit zeitlichen Ebenen genutzt — ein subtiles Spiel mit dem Gefühl des Vertrauten und des Déjà-vus.
Den Text des Komponisten zum Stück können Sie hier lesen: [PDF]
Orm Finnendahls BEWEGTE BEOBACHTUNG II präsentiert eine Reihe virtuoser Variationen auf ein zu Beginn vorgestelltes Modell, in deren Verlauf durch elektronische Überlagerungen von unmittelbar zuvor erzeugten Aufnahmen schemenhaft eine aus dem Modell abgeleitete Hintergrundharmonik aufschimmert. Solcherart geht das Werk u.a. der Frage nach der Grenze, an welcher einfache Strukturen in Komplexität umschlagen, nach.
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Akustischen Illusionen, insbesondere denen musikalischer Bewegung, ist Tiziano Mancas Komposition SUI MOTI APPARENTI gewidmet, das ganz auf technische Zusätze verzichtet. Seine Klänge befinden sich in ruheloser Bewegung, indem sie den Raum im gleichen Augenblick in verschiedene Richtungen durchqueren. Die Verschmelzung der Geschwindigkeiten dieser Prozesse führt zur verwirrenden Unfähigkeit, die Bewegungsrichtung der Musik auszumachen.
Den Text des Komponisten zum Stück können Sie in Kürze hier lesen.
Drei der aufgeführten Werke sind Uraufführungen.
| für Gesang, 2x3 Blechbläser, Synthesizer und Zuspiel |
| für Akkordeon, Videoprojektion und Zuspiel |
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| Ullrich Scheideler: nicht alles besser, aber vieles anders machen — Zur Geschichte der musikalischen Bearbeitung zwischen Markt, Mode und Modernisierung |
| für Flöte, Klarinette, Klavier und Streichtrio mit Zuspiel |
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für Sextett und Zuspiel (UA) |
Ausschnitt: |
| Robert Henke: Schöne Idee, Eigentlich. — Worte zum Thema Remix |
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für Solo-Bratsche und Zuspiel (UA) |
Ausschnitt: |
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| für Tape und Video (UA) |
| für 2 Stimmen mit Live-Elektronik und Video (UA) |
| für Live-Elektronik und Video (UA) |
| für Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass mit Zuspiel und Video (UA) |
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| für Schlagzeug und Zuspiel |
| für Geige, Zuspiel und Live-Elektronik |
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| (aus: Kurz im Müll gestochert) für Oboe, Violoncello, Klavier und Zuspiel-CD |
| für Geige, Violoncello, Klavier und 5.1-Zuspiel (UA) |
| für Flöte, Geige, Drumset und Zuspiel (UA) |
| für eigenhän/&-ständiges, re-aktionäres Klaviertrio und surround ZuSpiel (UA) |
| Ausschnitt: |
| für Flöte, Englischhorn, Geige, Violoncello, Klavier, Drumset und fünfkanaliges Zuspiel (UA) |
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| für Sopran, Saxophon, Percussion, Klavier und Zuspiel |
| (Aufführung des Films von Jesko Marx) | Ausschnitt: |
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v.l.n.r.: Frédéric St-Hilaire (Video) Jesko Marx (Video) Stephan Winkler (Kompositionen) Jonathan Goldman (président, KORE) und Sohn |
2006 THUN:BEIL in Zusammenarbeit mit den Schlosskonzerten Thun • Kompositionen: MB | Videos: MB • Musiker: Ernst Surberg, Michael Wertmüller, Julius Stahl | Schloss Thun (Schweiz)








